Lö Trösenbeck Selbstversuche und andere Abenteuerlichkeiten

22Jan/090

Trösenbeck trotzt der Krise

Es ist soweit... Lö Trösenbecks Kommentar zur Finanzkrise wurde vom Videokünstler VJ Rhaps animiert:
Der Kreis der Gier...

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Vielleicht wäre der Anarchismus oder wenigstens eine fröhliche Form des Rätekommunismus keine schlechte Lösung, wenn der Kapitalismus immer wieder zur Katastrophe führt...

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20Jan/090

Reise der Hoffnung ins Land der Freien

Home of the Brave

Vor eineinhalb Jahren besuchte Lö Trösenbeck das Heim der Mutigen. Oklahoma ist bekannt für seine Rodeos. Es gab Brädwörst änd Sauerkraut. Kinder mussten auf Springböcken reiten. Die Cowboys kämpften mit wütenden Bullen. Ein Rodeoclown in einer Bill-Clinton-Maske liess sich von einem Schafsbock in den Hintern f***en. Es war wunderbar. W wie wunderbar? Gute Frage. Der dümmliche W. war zwar noch Präsident, aber als der ultrarepublikanische Rodeoclown auf einmal begann, Witze über Bu-shi (wie er im Chinesischen genannt wird) zu reissen, stieg Freude im Herzen Trösenbecks auf. Im tiefsten Wilden Westen war inzwischen die Verachtung für den König der Gierigen angelangt. Lö Trösenbecks Reise der Hoffnung hatte sich gelohnt.
Zwei Tage vorher war er noch in "Don't Mess With Texas", Dallas, im "Sechsten-Stock-Museum", von wo aus ein gewisser Lee Harvey Oswald einst JFK ermordet haben soll. Dass Kennedy in Texas ermordet wurde, schien angesehen der politischen Zustände im Land der Freien, passend. Im Heimatstaat des Mannes, der acht Jahre lang nichts als Verachtung für Menschlichkeit über den ganzen Planet gestreut hatte, waren aber auch schon die ersten Zeichen des Widerstrebens, Graffiti mit der Botschaft "Bush muss angeklagt werden", anzutreffen. Eine Ära war eventuell wirklich bald vorbei. "Bush has messed too long with the world, it's time we mess with Texas", sagte sich Trösenbeck und warf eine Zigarettenkippe auf den Boden.
Nun also eineinhalb Jahre später: Barack Hussein Obama. Lö Trösenbeck, zuweilen tätig als Anarchist, aber kein Dogmatiker, hat immer wieder Amerika ins Herz geschlossen, obwohl er ebenso Verachtung für das Heim der Mutigen übrig hatte. Er liebt Rodeos, er liebt seltsame Museen. Und nun also zum ersten Mal seit einem Dritteljahrhundert ein Mann, der über dieses Reich herrscht und trotzdem eine grosse Portion Anstand ausstrahlt. Seine Reden rühren Tränen. Ein Frühschoppen auf Amerika!

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11Jan/090

Worte zu den ersten Tagen des neuen Jahres

Die charakteristische Phasenproblematik ohne die jährliche Innovationsparität baut auf die wunderbare Gesundheitshärte auf. Die verkraftbare Moderationswirtschaft jenseits des leeren Vertrauensvorurteils macht die unertraegliche Blödsinnsbesorgtheit durch. Die qualifizierte Traditionsperspektive anhand der usupierten Forschungsausnahme erweitert die theoretischen Bildungsmedien. Der verführerische Paradigmaprozess aus der globalen Paradigmagestaltung veranlasst die freudige Potenzmischung. Die weitgehende Betriebsgemeinschaft gemäss der sturmreifen Koalitionsvergessenheit vergleicht sich mit der intellektuellen Mehrheitskompetenz.

Wer jetzt Lust hat, selber eine Neujahrsrede zu schreiben, fragt sich sicher, von wo Lö Trösenbeck die Phrasendreschmaschine her hatte: HIER...!

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