Lö Trösenbeck Selbstversuche und andere Abenteuerlichkeiten

14Jun/100

Das Vuvuzela-Manifest

"Verflucht sind die Fernsehkommentatoren, die das Summen der Vuvuzela dauerverurteilen...! Dieser Haufen neokolonialistischer, rassistischer Europäer sollte so schnell wie möglich aus den Reporter-Kabinen entfernt und auf den Mond geschossen werden. Muss man einen Putzschwamm statt einem Gehirn zwischen den Ohren haben, wenn man Fernsehsprecher werden will?"
Das sind die Gedanken Lö Trösenbecks nach dem Konsum der ersten WM-Spiele. Er liebt sie nämlich, die Tröte aus Südafrika... und wäre gern im Besitz einer solchigen.

Mit der Hoffnung, jemand lese diese Zeilen, erbarme sich seiner und schicke ihm sofort dieses wunderbare Flöteninstrument, hat Lö Trösenbeck nun das Manifest der Vuvuzela erschaffen:

1. Der Ton der Vuvuzela ist der Urton und soll deshalb auch gebührend verehrt werden.
2. Der Ton der Vuvuzela im Chor ist die Stimme Gottes und Satans in einer Person und soll deshalb mit Bier und Pommes Chips beräuchert werden.
3. Die Form der Vuvuzela ist sexuelle Erfüllung für Frau und Mann und soll deshalb zur Herstellung des ewigen Friedens und der ewigen Liebe verwendet werden.
4. Die Handhabung der Vuvuzela ist Kunst und Banalität zugleich und soll deshalb zur Basis aller Erziehung werden.
5. Die Symbolkraft der Vuvuzela ist die Hoffnung der Globalisierung von Unten und soll deshalb mit Respekt und Würde behandelt werden.
6. Es lebe die Vuvuzela. Hurra, hurra, hurra. Es lebe die Vuvuzela. Olé Ola Oh Cha Cha Cha...!

Lö Trösenbeck freut sich auf Geschenke... und empfiehlt denjenigen, die der Klang der Vuvuzela nicht völlig erfüllt, einen Besuch auf der neuen norient-Webseite, wo noch ganz anderes Wunderbares aus der Klangwelt Südafrikas entdeckt werden kann.

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