Lö Trösenbeck Selbstversuche und andere Abenteuerlichkeiten

2Sep/090

In 80 Sekunden um die Welt (1): Berlin

In Berlin gibt es nicht nur wunderbare Torten, sondern auch die besten Döner der Welt. Berlin ist die Dönerhauptstadt der Welt. Hier sind die Döner so gross, man kann sie besteigen und als Schiffe benutzen. Wenn man zum Beispiel des Nachts den Rändern der Spree folgt, kommt es nicht selten vor, dass man ganze Jugendbanden sieht, welche den Fluss in einem Döner überqueren. Es gibt sogar das Gerücht, ein Seemann habe in Berlin einen Döner bestiegen und sei damit bis ans andere Ende der Welt gereist.
Besonders grosse Döner gibt es in Neukölln. Dieses Quartier hat es dem Weltreisenden Lö Trösenbeck besonders angetan. Es erinnert ihn an seinen Heimathafen Bümpliz im Reich der Berge, obwohl es in Neukölln mehr Deutsche hat. Hier spiegelt sich das globale Chaos besonders schön in den Pfützen des urbanen Alltags.

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10Dez/081

Mauerbau

Kürzlich war Lö Trösenbeck in Berlin, ehemalige Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik. Inzwischen wurden die Reste der Stadtmauer, welche diese Stadt einst trennte, entfernt. In den Köpfen und vor allem in den Portemonnaies der Bürger besteht zuweilen immer noch eine Trennung in West und Ost. Hundert Jahre dumme Politik sind Gründe dieser Trennung. Hoffnung besteht jedoch, eines Tages wird sich Ost und West auch wirklich wiedervereingien.
Weniger Hoffnung besteht im Fondue-Land Schweiz, dass hier innert Kürze Mauern abgebaut werden und das sich das Land der Berge mit Europa vereinigt. Soeben wurde ein Mann mit dem symbolträchtigen Namen Maurer in die Schweizer Regierung gewählt - obwohl er das gar nicht wollte, wie im Video unten zu sehen ist. Er war langjähriger Präsident der SVP (auch bekannt unter dem Namen Schweizer Verblödungspartei), welche am Liebsten eine riesige Mauer um das Land der Berge mauern würde. Isolationismus triumphiert im Land mit einer jahrhunderte alten humanitären Tradition und einem Reichtum, welcher nur durch eine konsequente Aussenhandelspolitik geschaffen werden konnte - worunter leider auch Waffenhandel, Söldnerwesen* und Verwaltung von Verbechervermögen fallen.
So scheint es, das Land der Berge wird weiterhin einen Weg in den Abgrund beschreiten. Einen Weg, den ein grosser Teil der Bevölkerung gehen will. Dummheit obsiegt.

*Im Vatikan stellt die Schweizer Eidgenossenschaft auch heute noch Söldner.

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