Von fröhlichen Finnen und langweiligen Tanzfesten im Balkan
Wenn Filme wirklich die Welt verändern können, dann sicher indem sie mehr Verständnis für die wunderbare Welt der diversen Kulturen schaffen. Vielleicht könnten wir dank Filmen sogar ganz aufs Reisen verzichten. Einfach DVD rein schieben oder öffentlich-rechtliches Fernsehen einschalten und schon reisen wir durch die hinterletzten Ecken dieser Erde. Lö Trösenbeck machte den Test.
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In 80 Sekunden um die Welt (3): Tampere
Lö Trösenbeck ist ein grosser Liebhaber des Filmschaffens von Aki Kaurismäki aus Finnland. Kein Wunder also treibt ihn seine rastlose Reise um die Welt ins Land der Lappen und Suomi.
Mit Erstaunen muss er jedoch feststellen, die Finnen sind nicht, was uns Herr Kaurismäki verspricht. Sie sitzen nicht da, schweigend vor einem Glas Wodka, Trübsal blasend und allzeit bereit zum kollektiven Selbstmord. Nein, die Finnen der globalisierten Welt sind nervöse Plappertaschen. Kaum ein Finne, der nicht ein Gerät am Ohr hält, welches in der ehemaligen Gummistiefelfabrik in einem Vorort von Tampere gefertigt wurde. Es scheint, die Erfindung des mobilen Telefonapparats in der Ortschaft Nokia, hat dazugeführt, dass ein einst schweigendes Volk zum wohl schwatzhaftesten Volk dieses Planeten mutiert ist.
Zum Glück gibt es immer noch Wodka und Finnland rangiert immer noch auf Platz 15 der internationalen Selbstmordratenliste. Ein Besuch lohnt sich. Oder man schaut sich die Filme von...
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Um die Welt in 80 Sekunden
Bevor Lö Trösenbeck seine Reise nach Globocity antrat, reiste er um die Welt. In 80 Sekunden bereiste er Deutschland, Polen, Finnland, Libanon, Russland, Malaysia, Singapur, Mongolei, China, Japan, Neuseeland, Samoa, USA, Spanien, Frankreich, Belgien und die Niederlande, . Hier die Rundreise in der Übersicht:
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