Bümpliz derrière la lune…
"A Bümpliz derrière la lune", also auf Bümpliz hinter dem Mond, gehen die Welschen, die französisch-sprechenden Schweizerinnen, wenn sie ans Ende der Welt reisen, an die Orte, wo sich Fuchs und Hase Gutenacht sagen.
Das real-existierende Bümpliz allerdings ist mittendrin. Wohl kaum ein Quartier in der Schweiz, das globaliserter erscheint. Gleichzeitig ein Stück heile Schweiz. Urban. Ländlich. Agglomeration und Stadt zugleich - wie fast überall, bewegt man sich im bevölkerungsreichen Mittelland Helvetiens. Hochburg der rechtsextremen Schweizerisch Völkischen Partei, aber auch wunderbar multikulturell. Und grün. Und rot. Und - last, but not least - immer wieder von Schweizer Popstars besungen.
Über dieses Quartier werden in letzter Zeit immer wieder Filme gedreht. Das wohl erste grössere Werk zum berühmt-berüchtigsten Stadtteil der Schweizer Hauptstadt Bern entstand vor etwa sechs Jahren. Lö Trösenbeck hat damals am Drehbuch mitgebastelt und deutsche sowie englische Untertitel für die DVD gedichtet. Ein paar Exemplare des Films sind immer noch erhältlich: à Bümpliz derrière la lune oder an dieser Adresse: Bümpliz. Und hier ein kleiner Einblick:
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Die Illusion der Integration durch Sprache
"Wer hier her kommt soll sich gefälligst integrieren! Wir passen uns schliesslich auch an, wenn wir zu denen gehen", ist ein oft gehörter Stammtischspruch, der als Slogan Stimmgewinne bei politischen Wahlen garantiert. Was so leicht und locker klingt, gestaltet sich oft gar nicht so einfach. Lö Trösenbeck hat anhand einiger Selbstversuche versucht, sich anzupassen und zu integrieren. Dabei benutzte er das wichtigste Instrument für das Gelingen der Integration: die Sprache, die fremde Sprache.
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